WestLotto

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Kultur in NRW unterstützen

WestLotto fördert freie Kunstszene

Von Katja Angenent  – Die Kulturszene in Nordrhein-Westfalen ist akut bedroht: Das Coronavirus hat Konzerte, Aufführungen und Museumsbesuche unmöglich gemacht. Auch wenn der Betrieb nun eingeschränkt wiederaufgenommen wird, stehen vor allem selbstständige Künstlerinnen und Künstler vor großen Problemen. Denn ihnen brechen bereits heute bis in die nächsten Jahre hinein die nötigen Aufträge weg. Damit die NRW-Kulturszene eine Zukunft hat, setzte WestLotto mitten in der Coronakrise ein Zeichen und beauftragte zwanzig Kulturakteure der verschiedensten Genres mit einem Beitrag für den WestLotto-Youtubekanal.

Die Förderung sollte ursprünglich nur zehn Beiträge umfassen, wurde aber wegen der sichtbaren Not der freien Kunstszene auf zwanzig Aufträge aufgestockt. Gezeigt werden Beiträge von Musikerinnen und Musikern, Videokünstlerinnen, Comedians, Regisseur-innen, Grafikern und anderen. Axel Weber von WestLotto formuliert das finanzielle Engagement so: „Wir haben die Notlage der Kulturschaffenden erkannt. Gerade in der Zeit der Pandemie haben wir alle erfahren, wie wichtig kulturelle Angebote für unser Leben sind. Wir möchten dazu beitragen, die lebendige und vielfältige Kulturlandschaft in NRW zu stützen.“ Ein Ansinnen, das fraglos zur breiten Nachahmung empfohlen ist. Die Clips zeugen indes von Vielfalt und Ideenreichtum der hiesigen Kulturszene. Viele Künstlerinnen und Künstler nehmen in ihren Beiträgen Bezug auf die aktuelle Situation. So ist aus den WestLotto-Aufträgen auch ein beeindruckendes Dokument der Ausnahmesituation geworden. Alle Beiträge sind über den YouTubekanal von WestLotto abrufbar.