LWL-Museum für Kunst und Kultur: Sean Scully

Sean Scully zählt zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Kunst. Mit 98 Werken von den 1960er Jahren bis heute zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur ab Mai wie der 1945 in Dublin geborene und in London aufgewachsene Künstler die Abstraktion neu interpretiert. Erarbeitet hat das Museum die Ausstellung zusammen mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, wo sie im letzten Jahr zu sehen war. Versammelt sind Werke aus allen Medien:

LWL-Museum für Kunst und Kultur: Tatjana Doll

Es sind bislang unveröffentlichte Gemälde, die Tatjana Doll derzeit im LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt. Eines davon steht unübersehbar im Foyer des Museums. Es ist ein großformatiges Werk aus einer Serie von Piktogrammen, das pars pro toto für Tatjana Dolls künstlerische Auseinandersetzung mit der Bildsprache des Alltags und dem Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit steht.

Westfälischer Kunstverein: Nel Aerts

Eine junge Malerin und Performancekünstlerin aus Antwerpen, die sich von Picasso und Stoffmustern inspirieren lässt, und ein aufstrebender Fotokünstler, der Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Wuppertaler Arbeiterinnen im Umgang mit komplexen Webmaschinen präsentiert. Auf ihre ganz eigene Art setzen sich die aktuellen Ausstellungen von Nel Aerts und Heiko Schäfer im Westfälischen Kunstverein mit Rollenbildern auseinander sowie mit der Frage, welche Rolle die Vergangenheit, d.h. die ‚männliche’ moderne Malerei einerseits und die klassische Fotografie andererseits, heute noch spielt.

Kunstmuseum Pablo Picasso: Abstraktion in Frankreich

Nach dem Zweiten Weltkrieg rangen einige französische Künstler wie Jean Bazaine, Roger Bissière, Elvire Jan, Alfred Manessier oder Gustave Singier um eine völlig neue abstrakte Bildsprache. Sie schufen Kompositionen, die das Bild als gänzlich eigengesetzliche Welt präsentierten. Wegen ihrer oftmals leisen, subtilen Bildsprache feierten nur wenige von ihnen außerhalb ihres Heimatlandes Erfolge.

Kunstmuseum Pablo Picasso: Ein Fest für die Augen

In der Schau „Ein Fest für die Augen“ erlebt man eine wahre Weltreise über vier Kontinente. Der facettenreiche Blick des Picasso-Museums ist so ungewöhnlich erfrischend weit, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt: Neben Picasso sind Werke von Tony Cragg, Mark Tobey, Carsten Gliese und anderen zu sehen – außerdem beeindruckende Kunst der Nok-Kultur (400 v. Chr.), Khmer-Skulpturen aus dem 12. Jh. sowie Masken aus Mali, Kamerun und Gabun – sogenannte afrikanische Volkskunst.

Kunsthalle Münster: 37. Förderpreis­ausstellung

Anfang 2021 wird die Kunsthalle Münster zur Bühne für die 37. Förderpreisausstellung der Freunde der Kunstakademie Münster. Anstatt sich an thematischen Vorgaben zu orientieren, ergibt sich das Ausstellungskonzept aus den individuellen künstlerischen Positionen von 13 Studierenden, die die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Kunsthalle Münster: Christiane Blattmann

Verwebt, verbunden, vernetzt, verarbeitet – Christiane Blattmann kreiert verworrene Verbindungen von Materialien, Strukturen, Dingen, Geschichten und Charakteren. Die unter dem Titel „Un-Break My Walls“ präsentierten Werkreihen bestechen durch die fordernde Gegenwärtigkeit der Materialien und die daraus resultierenden Interaktionen.

Museum für Lackkunst: Nobuyuki Tanaka

Die Arbeiten des renommierten zeitgenössischen Lackkünstlers Nobuyuki Tanaka, welche nun erstmals in einer europäischen Einzelausstellung zu sehen sind, setzen sich mit ‚Urformen’ auseinander. Obwohl dieser thematische Fokus sowohl die Technik als auch die Motivwahl des japanischen Künstlers beeinflusst, führt sie nicht zu einer Kongruenz von Form und Inhalt, sondern zu faszinierenden Gegensätzen und einer Gleichzeitigkeit von Gegenwart und Vergangenheit.

Hachmeister Galerie: Malerei von Karl Bungert

Alltag in der Großstadt, Industrialisierung und der Konflikt von Mensch und Maschine. Das sind die bevorzugten Bildsujets von Karl Bungert (1928–1979). Er galt als Outsider, der sein Kunststudium nach vier Wochen abbricht und dessen Werk man zu Lebzeiten eher ablehnend gegenübersteht. Von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wird er erst ab 1972, als wichtige Museen wie das Stedelijk-Museum in Amsterdam, die Kunsthalle Köln oder die Kunsthalle Recklinghausen seine Werke zeigen.

Center for Literature: Kunst beleuchtet Wurzeln der Ökologie

Auf der Burg Hülshoff zwischen Münster und Havixbeck, dem Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, entsteht seit einem halben Jahr das Center for Literature. Die Burg hat sich seitdem in einen Ort verwandelt, an dem Literatur sich an gesellschaftlichen Themen reibt und auf Film, Performance, Tanz, Musik, Medienkunst und Architektur trifft.