14. Jüdische Kulturtage Münster 2024
Jüdisches Leben in Osteuropa: Ukraine, Ungarn & Polen
Rabbinerin Natalia Verzhbovska. Foto: Tobias Barniske
Ginzburg Dynastie
NEWS 21.03.24
Die 14. Jüdischen Kulturtage in Münster richten den Fokus auf das jüdische Leben in Osteuropa: in der Ukraine, in Ungarn und in Polen – in Vergangenheit und Gegenwart. Eröffnet werden die Kulturtage am 9. April um 19 Uhr mit einem Podiumsgespräch unter dem Titel „Jüdisches Leben in der Ukraine“ – ein Thema, welches durch den mittlerweile zweijährigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine nach wie vor einen traurigen, aktuellen Bezug hat. Eingeladen haben die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster und die vhs-Münster zu einem Podiumsgespräch mit Marina Weisband, Prof. Dr. Ricarda Vulpius und der Rabbinerin Natalia Verzhbovska, die Moderation wird Marlon Amoyal übernehmen.
WEITERE VERANSTALTUNGEN:
Dienstag, 14.05.24, 19–21 Uhr
Klezmer Konzert – Ginzburg Dynastie
Die Familie Ginzburg ist eine Klezmer Band in der sechsten Generation. Jahrhundertelang spielten sie in den verschiedensten Ländern und präsentieren heute „die Kunst der Klezmorim“ im Herzen Europas als die einzige Klezmer-Dynastie. Besetzung: Igor Ginzburg, (Klarinette, Saxophon, Klavier, Akkordeon, Gesang) , Wlady Ginzburg, (Klarinette, Saxophon, Klavier, Gesang), Jena Ginzburg, (Saxophon, Klavier, Perkussion, Gesang), Dennis Ginzburg (Trompete, Perkussion, Gesang) sowie Simon Herzwolf (Piano, Gesang).
vhs-Forum, Aegidiimarkt 2, 17 Euro, 12 Euro ermäßigt. Karten über den WN-Ticket-Shop, Picassoplatz 3, Abendkasse vhs-Forum
Mittwoch, 22.05.24, 19–20.30 Uhr
Vortrag: Jüdisches Leben in Polen
Ein Vortrag mit Bildern und Tondokumenten von Martin Sander.
vhs-Forum, Aegidiimarkt 2, Eintritt frei, Anmeldung
Eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V. und der vhs Münster. Mit freundlicher Unterstützung der Jüdischen Gemeinde und des vhs-Freundeskreises.
letzte Neuigkeiten
Vom 13. Juni bis 3. Oktober 2027 laden die Skulptur Projekte Münster erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die vom Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom (WHW) geleitete Ausgabe markiert zugleich das 50-jährige Bestehen der Ausstellung, die seit 1977 im Zehnjahresrhythmus stattfindet. Rund ein Jahr vor der Eröffnung stehen nun die ersten Standorte sowie die ersten beteiligten Künstler und ihre Projekte fest. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Innenstadt, sondern auch Stadtteile wie Kinderhaus, Berg Fidel und das York-Quartier.
- RHO zeigt experimentelle Rauminstallation in Münster27.05.26 - 9:46
Was ist Weiß? Farbe? Licht? Welle? Teilchen? Wie erscheinen uns die Dinge und wie verhalten wir uns dazu? Von diesen und weiteren Fragen ausgehend zeigt das Kollektiv RHO vom 29.–31.05.2026 in einem leerstehenden Ladenlokal am Straßburger Weg eine experimentelle Rauminstallation. Unter dem Titel „Die Zukunft verkürzt sich zur verlängerten Gegenwart“ lädt die Arbeit dazu ein, Wahrnehmung, Licht, Farbe und physische Erfahrung neu zu erkunden.
- Ragnar Kjartansson bei den Ruhrfestspielen12.05.26 - 9:37
Mit seinen zwischen Melancholie, Ironie und Musik oszillierenden Arbeiten zählt der 1976 geborene isländische Künstler Ragnar Kjartansson seit Jahren zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern des nordischen Raums. Die diesjährige Kunstausstellung der Ruhrfestspiele in der Kunsthalle Recklinghausen widmet ihm nun mit Videoarbeiten und Gemälden aus den vergangenen Jahren eine umfangreiche Schau.
- Flanieren – Atelierrundgang durch Münster01.04.26 - 16:05
Seit sieben Jahren lädt das Format „Flanieren“ dazu ein, Münsters kreative Ateliers jenseits der klassischen Innenstadtlagen zu entdecken. Initiiert von der Modedesignerin Birgit Käufer, konzentriert sich der Rundgang bewusst auf Orte, die oft keine festen Öffnungszeiten haben und im Alltag leicht übersehen werden. Was als kleine Initiative begann, hat sich längst zu einem festen Termin im Kulturkalender entwickelt. Designer:innen, Kunsthandwerker:innen und bildende Künstler:innen öffnen ihre Arbeitsräume und geben Einblicke in die Praxis – direkt, persönlich und ohne institutionellen Rahmen.







