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TextilWerk Bocholt: Mythos Neue Frau

Zigarettenspitze, Bubikopf und Paillettenkleid – das waren die Markenzeichen der modernen Frau in den 1920er Jahren. Doch war diese revolutionäre Art sich zu kleiden ein Akt der weiblichen Emanzipation oder entstand sie aus praktischer Notwendigkeit? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Mythos Neue Frau – Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ im Bocholter TextilWerk.

Haus Opherdicke: Die neue Frau

1919 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht – und in der Berliner Hochschule der Bildenden Künste erstmals eine eigene Klasse. Damit eröffnete sich den bis dato als „Malweiber“ verspotteten Schülerinnen der Damenmalschulen sukzessive der Kunstmarkt und mit ihm der Weg in ein professionelles Künstlerinnen-Leben. Auf diese Zeit blickt die Ausstellung „Die neue Frau“ zurück und zeigt Malereien, Grafiken und Skulpturen, die um das Jahr 1919 entstanden.