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Haus Opherdicke: Die neue Frau

1919 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht – und in der Berliner Hochschule der Bildenden Künste erstmals eine eigene Klasse. Damit eröffnete sich den bis dato als „Malweiber“ verspotteten Schülerinnen der Damenmalschulen sukzessive der Kunstmarkt und mit ihm der Weg in ein professionelles Künstlerinnen-Leben. Auf diese Zeit blickt die Ausstellung „Die neue Frau“ zurück und zeigt Malereien, Grafiken und Skulpturen, die um das Jahr 1919 entstanden.

Haus Opherdicke: Die neue Frau

Hundert Jahre Frauenwahlrecht sind Anlass für die Ausstellung „Die Neue Frau – Künstlerinnen als Avantgarde“ im Haus Opherdicke. Die Schau rückt insbesondere die Schaffensphase von Künstlerinnen um das Jahr 1919 in den Vordergrund. In der jungen Weimarer Republik durften Frauen nicht nur wählen, sondern wurden erstmals an Hochschulen angenommen und zu Professorinnen berufen.