Westfälischer Kunstverein: But you, yourself, with…

Mit „But you, yourself, with your own hand must open this door“ widmet sich der Kunstverein einer Generation junger Kunstschaffender, die im Kosovo und in Albanien leben oder dort familiäre Wurzeln haben. Beide Länder sind über die gemeinsame Sprache sowie über Traditionen eng verbunden. Zugleich liegen sie in einer Region, deren Historie aufgrund ethnischer, kultureller und politischer Unterschiede komplex und konfliktreich ist.

Kunstmuseum Pablo Picasso: Brücke zur geistigen Welt

Das Picassomuseum ist bekannt für die Präsentation unentdeckter Werke aus privaten Sammlungen, und auch die aktuelle Ausstellung „Brücke zur geistigen Welt“ zeigt wieder einige Arbeiten, die der Öffentlichkeit bislang noch nicht zugänglich waren. Namhafte expressionistische Künstler sind mit Werken vertreten, die selbst den passionierten Kunstkenner überraschen und begeistern werden.

Kunstmuseum Pablo Picasso: Robert Capa

Mit der Ausstellung „Die Wahrheit ist das beste Bild“ präsentiert das Picassomuseum rund 100 Werke des renommierten Fotografen Robert Capa. Einen Namen machte sich der gebürtige Ungar insbesondere als Kriegsfotograf, der kein Risiko scheute, um das Grauen der Kriege im Bild zu bannen. Sein Fokus lag dabei stets auf dem Menschen, weshalb sein Schaffen auch der humanistischen Fotografie zugerechnet wird.

Kunsthalle Münster: Path Widens

Mit „Path Widens“ zeigt die Kunsthalle Münster ein vielgestaltiges Ausstellungsprojekt, in dem sich Stimmen, Sounds und Bilder neue Wege bahnen. Im Zentrum steht Leyla Yenirces Soundinstallation „Ich krieg Geschwindigkeit“ (2023), die während der zweieinhalbwöchigen Laufzeit den Ausstellungsraum durchdringt. Hierin übersetzt Yenirce das Lied „Pêşiya Malê“ des armenisch-kurdischen Volkssängers Aram Tigran in verschiedene Klänge.

Kunsthalle Münster: Forms of the Surrounding Futures

Nach Dominique Whites Ausstellung „When Disaster Strikes“ Anfang des Jahres reagiert die Kunsthalle Münster mit einer weiteren Ausstellung auf den gegenwärtigen Zustand der Krise. Die Gruppenschau „Forms of the Surrounding Futures“ findet in Zusammenarbeit mit der Göteborg International Biennial for Contemporary Art statt. Künstlerinnen und Künstler, die dort im vergangenen Jahr ausgestellt haben, sind nach Münster eingeladen, um alternative Szenarien und neue Möglichkeiten des Zusammenlebens zu erkunden.

Stadtmuseum Münster: Billi Thanner

Die Wiener Künstlerin Billi Thanner erkundet in ihren Werken die transformative Kraft von Licht und Schatten. Inspiriert von der subtilen Interaktion zwischen Licht und Umgebung schafft sie Lichtinstallationen, die dazu einladen, die Grenzen zwischen Realität und Illusion zu erforschen. Ihre Himmelsleiter am Dach der Lambertikirche wurde zu einem Zeichen für Frieden und Dialog.

Kunsthaus Kannen: Schau mich an

Das Gesicht eines jeden Menschen ist einzigartig und ein wichtiger Teil seiner Identität. Es kann vieles ausdrücken – einige Gedanken offenbaren sich, während andere für uns immer verschlossen bleiben. In seiner Frühjahrsausstellung mit dem Titel „Schau mich an“ präsentiert das Kunsthaus Kannen Zeichnungen, malerische Arbeiten und Keramiken von Künstlerinnen und Künstlern des Hauses.

Kap.8: Axel Carneim und Karola Gerschmann

xel Carneim und Karola Gerschmann zeigen in ihrer gemeinsamen Ausstellung im Kap.8 wie vielfältig die Möglichkeiten der Fotografie als künstlerisches Medium sind. Axel Carneim stellt in seinen Werken spezifische Einzelheiten in den Fokus, um sie aus ihrer Umgebung herauszulösen. Durch geschickte Komposition und Lichtführung werden diese Details, wie etwa die Deckenkonstruktion einer U-Bahnstation, so klar herausgearbeitet, dass sie wie Kulissen einer Inszenierung wirken.

Münster-Kinderhaus: Kunst am Rand 2024

Münsters Stadtteil Kinderhaus wird in diesem Sommer wieder zum Schauplatz der alle zwei Jahre stattfindenden Outdoor-Ausstellung „Kunst am Rand“. Unter Trägerschaft des Kap.8 und dem Thema „Im Hier und Jetzt – zwischen gefunden und vergessen“ werden 20 künstlerische Positionen aus den eingehenden Bewerbungen von einer Jury ausgewählt und zur Ausstellung eingeladen.

FARB Borken: Tiefe des Grats

Das FARB Borken setzt seine Ausstellungsreihe zu modernen Druckgrafiken mit der Ausstellung „Die Tiefe des Grats“ fort. Gezeigt werden Kaltnadelradierungen von Andrea Ackermann, Claudia Berg und Susanne Theumer. Die Ausstellung richtet ihren Fokus auf das Schaffen dreier Künstlerinnen, deren biografische und druckgrafische Prägung eng mit der HfKD Burg Giebichenstein in Halle verknüpft ist, wo die drei studiert haben.