vorgestellt: Sabina Flora, Jae Jin Park und Werner Ryschawy
no cube
AUSGABE 4/2026
Der Westdeutsche Künstlerbund setzt seine Ausstellungsreihe „vorgestellt“ im Schau- und Atelierraum no cube fort und präsentiert mit Sabina Flora, Jae Jin Park und Werner Ryschawy drei neue Mitglieder. Der 1946 gegründete Künstlerbund versteht sich als Netzwerk professioneller Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen und realisiert regelmäßig Ausstellungen an wechselnden Orten. Im no cube treffen nun drei sehr unterschiedliche Positionen aufeinander: Die aus Südkorea stammende Künstlerin Jae Jin Park entwickelt Lichtraum-Kokons aus Verpackungsschachteln, Sabina Flora schafft Wandarbeiten, die Gedanken und Geschichten aufzubewahren scheinen, während Werner Ryschawy mit filigranen, dreidimensionalen Zeichnungen aus Draht den Raum selbst zum Gestaltungsmittel macht. Gemeinsam eröffnen die Arbeiten unterschiedliche Perspektiven auf Licht, Wahrnehmung und räumliche Erfahrung und geben zugleich Einblick in das aktuelle Schaffen der drei Neumitglieder.
vorgestellt: Sabina Flora, Jae Jin Park, Werner Ryschavy
03.10.–01.11.26
no cube
Achtermannstr. 26
48143 Münster
Mi 15–18 Uhr
nocube.net
Aktuelle Beiträge aus Münster
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Dieselben Orte, dieselben Motive und doch ganz unterschiedliche Bilder: Jörg Meurer und Finn Kuwert zeigen in „JAPAN (UN)KNOWN“ ihre persönlichen fotografischen Sichtweisen auf Japan. Während einer gemeinsamen Reise entwickelten Vater und Sohn einen fotografischen Dialog zwischen bekannten Sehenswürdigkeiten und beiläufigen Alltagsszenen. Lange Belichtungszeiten, bewusste Kamerabewegungen und Überbelichtungen lassen dabei Bilder entstehen, die mitunter an Malerei erinnern.
- SO66: Ludwig Maria Vongries28.09.26 - 12:52
In „red bodies“ verwandelt Ludwig Maria Vongries die Produzentengalerie SO66 in eine raumgreifende Installation. Seine Skulpturen aus Holz und Stahl, überzogen mit glänzend rotem Epoxidharz, erinnern an Torsi und Körperfragmente. Inmitten verspiegelter Wände und Böden erscheinen die Arbeiten immer wieder in neuen Konstellationen. Dabei kreist die Ausstellung um Verletzlichkeit als eine Erfahrung, die Menschen verbindet und Empathie, Mitgefühl und Solidarität ermöglicht.
- no cube: Sabina Flora, Jae Jin Park und Werner Ryschawy28.09.26 - 12:38
Der Westdeutsche Künstlerbund setzt seine Ausstellungsreihe „vorgestellt“ im no cube mit drei neuen Mitgliedern fort. Sabina Flora schafft Wandarbeiten, die Gedanken und Geschichten aufzubewahren scheinen, Jae Jin Park entwickelt Lichtraum-Kokons aus Verpackungsschachteln und Werner Ryschawy zeichnet mit filigranen Drahtobjekten in den Raum. Gemeinsam eröffnen die Arbeiten unterschiedliche Perspektiven auf Licht, Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.
- Kunstmuseum Pablo Picasso: Pariser Moderne08.07.26 - 11:00
Die Pariser Kunstszene des 20. Jahrhunderts war ein Laboratorium der Moderne – ein Ort, an dem Kunstschaffende etablierte Konventionen hinterfragten und neue Ausdrucksformen erprobten. Diese kreative Dynamik brachte einige der prägenden Kunstpositionen ihrer Zeit hervor. Das Picassomuseum gewährt nun mit mehr als 200 Werken aus der Privatsammlung Helmut Klewan einen Blick auf jene Künstlerinnen und Künstler, die diese Moderne entscheidend mitgestaltet haben.
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Maxim Wakultschik, gebürtig aus Belarus, kam Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland und studierte nach einem ersten Gastaufenthalt an der Kunstakademie Düsseldorf Freie Kunst bei Jannis Kounellis und Beate Schiff. Ausgehend von der Malerei entwickelte er früh eine eigenständige Formensprache und wandte sich bald Reliefs, Skulpturen und raumgreifenden Objekten zu.
Vier Jahrzehnte lang hingen sie in einem Schulgebäude in Soest, nun sind zwei ungewöhnliche Arbeiten von Gerhard Richter als Dauerleihgaben in der Sammlungspräsentation des Landesmuseums zu sehen. Die Gemälde „Strich (auf Blau)“ von 1979 und „Strich (auf Rot)“ von 1980 gehören mit ihren 20 Metern Länge zu den ungewöhnlichsten Werken im Bestand des Museums.
- Kap.8: Franka Boltz und Kathrin Menke07.07.26 - 13:05
Auf den ersten Blick könnten die Arbeiten von Katrin Menke und Franka Boltz kaum unterschiedlicher sein. Während die Autodidaktin Menke ihre Blätter mit Figuren, Geschichten und Beobachtungen füllt, arbeitet die an der Kunstakademie ausgebildete Franka Boltz mit Überlagerungen und Leerstellen. Die Ausstellung „Schichtwechsel“ im Kap.8 bringt beide Positionen zusammen. Katrin Menke richtet ihren Blick auf den Alltag in Münster.
- Center for Literature im Haus Rüschhaus: Droste Welten29.06.26 - 12:57
Mit den „Droste Welten“ eröffnet im Rüschhaus der erste Teil einer neuen Dauerausstellung zu Annette von Droste-Hülshoff. Im Mittelpunkt stehen die Jahre, die die Autorin hier verbrachte und in denen ihre bedeutendsten Werke entstanden. Die Ausstellung fragt, was es im 19. Jahrhundert bedeutete, als Frau zu schreiben, zwischen familiären Erwartungen, gesellschaftlichen Rollenbildern und den Regeln des Literaturbetriebs. Handschriften, Bücher und persönliche Gegenstände geben Einblicke in ihre Arbeitsweise.
- LWL-Museum für Kunst und Kultur: Reiselustig02.01.26 - 12:35
Ob Strand oder Berge, Museum oder Urlaub auf Balkonien – Reisen ist ein großes Abenteuer, das alle verbindet. Und mittendrin: ein kleiner Stoffhase mit Fernweh. In der Ausstellung „Reiselustig – Unterwegs mit dem Hasen Felix“ begleitet der berühmte Hase Familien auf eine Entdeckungstour rund ums Urlaub machen – früher, heu-te und morgen. In sechs aufwändig gestalteten Themenräumen begegnet man nicht nur dem reisenden Kuscheltier, das seiner Freundin Sophie von unterwegs schreibt, sondern auch historischen Gemälden, Fotografien und Objekten, die zeigen, wie sich Urlaubsziele und Reisegewohnheiten im Lauf der Jahrzehnte verändert haben.





