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Jörg Meurer und Finn Kuwert – JAPAN (UN)KNOWN

Galerie NORD14

Abstrakte Fotografie „Ikai – Spirit World / The Next World“ von Jörg Meurer aus der Ausstellung „JAPAN (UN)KNOWN“
Abstrakte Fotografie „Ikai – Spirit World / The Next World“ von Jörg Meurer aus der Ausstellung „JAPAN (UN)KNOWN“
Abstrakte Fotografie „Ikai – Spirit World / The Next World“ von Jörg Meurer aus der Ausstellung „JAPAN (UN)KNOWN“

Jörg Meurer. Ikai – Spirit World/ The Next World. 2025

AUSGABE 4/2026

Dieselben Orte, dieselben Motive – und doch ganz unterschiedliche Bilder: Im Sommer 2025 reisten Jörg Meurer und Finn Kuwert 17 Tage durch Japan. Beide hatten ihre Kameras dabei und fotografierten, was ihnen auffiel, immer auf der Suche nach dem besonderen Moment, den es mit der Kamera festzuhalten galt. Unterwegs entwickelte sich zwischen Vater und Sohn ein fotografischer Dialog, den die Galerie Nord 14 nun in „JAPAN (UN)KNOWN“ zeigt. Bekannte Sehenswürdigkeiten stehen neben beiläufigen Alltagsszenen, dokumentarische Aufnahmen neben stark abstrahierten Fotografien. Wie lässt sich an einem Ort, der täglich unzählige Male fotografiert wird, ein eigenes Bild finden? Beide experimentierten mit langen Belichtungszeiten, bewussten Kamerabewegungen und Überbelichtungen. Konturen verschwimmen, Details treten zurück, Farben und Formen bestimmen das Bild. Manche Aufnahmen erinnern dadurch an Malerei. Mit jeweils nur einer Kamera und einem Objektiv entstanden zwei persönliche Sichtweisen auf Japan. Die maßvoll be-arbeiteten Fotografien erzählen auch davon, wie unterschiedlich Menschen ihre Umgebung wahrnehmen.

Jörg Meurer und Finn Kuwert. JAPAN (UN)KNOWN
12.10.26–16.01.27

Galerie NORD14
Nordstr. 14
48143 Münster
Do 14–19, Fr 14–20, Sa 14–18 Uhr
nord14.com

Aktuelle Beiträge aus Münster

  • Küstenlandschaft „Am Kliff, Sylt“ von Daniel Anczykowski mit Strand, Meer und bewachsenem Kliff unter weitem Himmel
    Galerie Clasing & Etage: Daniel Anczykowski28.09.26 - 14:13

    Landschaften in und um Münster, Küsten in Frankreich und auf Sylt prägen die Malerei von Daniel Anczykowski. Viele seiner Arbeiten entstehen zunächst unter freiem Himmel und werden später im Atelier weiterentwickelt. Hinzu kommen Himmel- und Dachlandschaften aus Münster sowie Werke nach Fotografien von Reisen durch den Westen der USA. In Öl, Gouache, Pastell und Mischtechnik verwandelt Anczykowski Gesehenes und Empfundenes in eine eigene malerische Wirklichkeit.

  • Abstrakte Fotografie „Ikai – Spirit World / The Next World“ von Jörg Meurer aus der Ausstellung „JAPAN (UN)KNOWN“
    Galerie NORD14: Jörg Meurer und Finn Kuwert28.09.26 - 13:51

    Dieselben Orte, dieselben Motive und doch ganz unterschiedliche Bilder: Jörg Meurer und Finn Kuwert zeigen in „JAPAN (UN)KNOWN“ ihre persönlichen fotografischen Sichtweisen auf Japan. Während einer gemeinsamen Reise entwickelten Vater und Sohn einen fotografischen Dialog zwischen bekannten Sehenswürdigkeiten und beiläufigen Alltagsszenen. Lange Belichtungszeiten, bewusste Kamerabewegungen und Überbelichtungen lassen dabei Bilder entstehen, die mitunter an Malerei erinnern.

  • Rot und dunkel gefasste Holzskulptur von Ludwig Maria Vongries aus der Ausstellung „red bodies“
    SO66: Ludwig Maria Vongries28.09.26 - 12:52

    In „red bodies“ verwandelt Ludwig Maria Vongries die Produzentengalerie SO66 in eine raumgreifende Installation. Seine Skulpturen aus Holz und Stahl, überzogen mit glänzend rotem Epoxidharz, erinnern an Torsi und Körperfragmente. Inmitten verspiegelter Wände und Böden erscheinen die Arbeiten immer wieder in neuen Konstellationen. Dabei kreist die Ausstellung um Verletzlichkeit als eine Erfahrung, die Menschen verbindet und Empathie, Mitgefühl und Solidarität ermöglicht.

  • Filigranes Drahtobjekt von Werner Ryschawy an einer weißen Wand im no cube Münster
    no cube: Sabina Flora, Jae Jin Park und Werner Ryschawy28.09.26 - 12:38

    Der Westdeutsche Künstlerbund setzt seine Ausstellungsreihe „vorgestellt“ im no cube mit drei neuen Mitgliedern fort. Sabina Flora schafft Wandarbeiten, die Gedanken und Geschichten aufzubewahren scheinen, Jae Jin Park entwickelt Lichtraum-Kokons aus Verpackungsschachteln und Werner Ryschawy zeichnet mit filigranen Drahtobjekten in den Raum. Gemeinsam eröffnen die Arbeiten unterschiedliche Perspektiven auf Licht, Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.

  • Abbildung von Alberto Giacometti. Der Käfig. 1950. Sammlung Klewan © Succession Alberto Giacometti ADAGP, Paris, 2026
    Kunstmuseum Pablo Picasso: Pariser Moderne08.07.26 - 11:00

    Die Pariser Kunstszene des 20. Jahrhunderts war ein Laboratorium der Moderne – ein Ort, an dem Kunstschaffende etablierte Konventionen hinterfragten und neue Ausdrucksformen erprobten. Diese kreative Dynamik brachte einige der prägenden Kunstpositionen ihrer Zeit hervor. Das Picassomuseum gewährt nun mit mehr als 200 Werken aus der Privatsammlung Helmut Klewan einen Blick auf jene Künstlerinnen und Künstler, die diese Moderne entscheidend mitgestaltet haben.

  • Abbildung Maxim Wakultschik. Lost in thought for a few minutes. 2024. © Maxim Wakultschik und VG Bild-Kunst, Bonn 2026
    Galerie Ostendorff: Maxim Wakultschik08.07.26 - 10:40

    Maxim Wakultschik, gebürtig aus Belarus, kam Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland und studierte nach einem ersten Gastaufenthalt an der Kunstakademie Düsseldorf Freie Kunst bei Jannis Kounellis und Beate Schiff. Ausgehend von der Malerei entwickelte er früh eine eigenständige Formensprache und wandte sich bald Reliefs, Skulpturen und raumgreifenden Objekten zu.

  • Abbildung von Gerhard Richter. Strich (auf Blau). 1979. © Gerhard Richter 2026 (02042026). Foto: LWL/Hanna Neander
    LWL-Museum für Kunst und Kultur: Zwei Werke von Gerhard Richter für Münster08.07.26 - 9:17

    Vier Jahrzehnte lang hingen sie in einem Schulgebäude in Soest, nun sind zwei ungewöhnliche Arbeiten von Gerhard Richter als Dauerleihgaben in der Sammlungspräsentation des Landesmuseums zu sehen. Die Gemälde „Strich (auf Blau)“ von 1979 und „Strich (auf Rot)“ von 1980 gehören mit ihren 20 Metern Länge zu den ungewöhnlichsten Werken im Bestand des Museums.

  • Abbildung von Franka Boltz. Ohne Titel. 2025
    Kap.8: Franka Boltz und Kathrin Menke07.07.26 - 13:05

    Auf den ersten Blick könnten die Arbeiten von Katrin Menke und Franka Boltz kaum unterschiedlicher sein. Während die Autodidaktin Menke ihre Blätter mit Figuren, Geschichten und Beobachtungen füllt, arbeitet die an der Kunstakademie ausgebildete Franka Boltz mit Überlagerungen und Leerstellen. Die Ausstellung „Schichtwechsel“ im Kap.8 bringt beide Positionen zusammen. Katrin Menke richtet ihren Blick auf den Alltag in Münster.

  • Abbildung von Johann Joseph Sprick. Porträt der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff
    Center for Literature im Haus Rüschhaus: Droste Welten29.06.26 - 12:57

    Mit den „Droste Welten“ eröffnet im Rüschhaus der erste Teil einer neuen Dauerausstellung zu Annette von Droste-Hülshoff. Im Mittelpunkt stehen die Jahre, die die Autorin hier verbrachte und in denen ihre bedeutendsten Werke entstanden. Die Ausstellung fragt, was es im 19. Jahrhundert bedeutete, als Frau zu schreiben, zwischen familiären Erwartungen, gesellschaftlichen Rollenbildern und den Regeln des Literaturbetriebs. Handschriften, Bücher und persönliche Gegenstände geben Einblicke in ihre Arbeitsweise.

  • Abbildung von Felix reist nach Münster
    LWL-Museum für Kunst und Kultur: Reiselustig02.01.26 - 12:35

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Seit 1998 stellt das Magazin kunst raum münster jeweils vierteljährlich das regionale Kunstgeschehen vor. Mit rund 200 Terminen und vielen Aus­­stellungs­besprechungen bietet es die umfassendste gedruckte Zusammen­stellung von Kunstterminen für Münster und das Münsterland bis in die angrenzende Weser-Ems-Region, Ostwestfalen-Lippe und das Ruhrgebiet. Die gedruckte Ausgabe erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.

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