Daniel Anczykowski – Zwischen Küsten, Himmel und Dächern
Galerie Clasing & Etage
AUSGABE 4/2026
Landschaften in und um Münster sowie Küsten in Frankreich und auf Sylt prägen die Malerei von Daniel Anczykowski. Seine unter freiem Himmel entstandenen Arbeiten werden oft zur Grundlage für größere Variationen und Interpretationen. In seinem hoch gelegenen Atelier in Münster findet er außerdem Motive für seine Serie der Himmel- und Dachlandschaften. Die Ausstellung zeigt auch Werke, die auf Fotografien seiner Reisen durch den Westen der USA zurückgehen. Das Auge des Malers löst sich dabei von den formalen Vorgaben der Fotografie. In Öl, Gouache, Pastell und Mischtechnik beschreibt er so Gesehenes und Empfundenes aus den vergangenen dreißig Jahren. Die Herkunft aus einer Künstlerfamilie und die fortwährende professionelle Auseinandersetzung mit Kunst als Kunsthändler, Restaurator und Einrahmer haben sein künstlerisches Schaffen beeinflusst. Als Maler ist er immer wieder von einer Wirklichkeit fasziniert, die er nicht festzuhalten sucht, sondern die ihn zu einer neuen Wirklichkeit
inspiriert.
Daniel Anczykowski. Malerei und Zeichnungen
21.11.26–06.02.27
Galerie Clasing & Etage
Prinzipalmarkt 37
48143 Münster
Di–Fr 10–18, Sa 10–13 Uhr
galerie-clasing.de
Aktuelle Beiträge aus Münster
- Galerie Clasing & Etage: Daniel Anczykowski28.09.26 - 14:13
Landschaften in und um Münster, Küsten in Frankreich und auf Sylt prägen die Malerei von Daniel Anczykowski. Viele seiner Arbeiten entstehen zunächst unter freiem Himmel und werden später im Atelier weiterentwickelt. Hinzu kommen Himmel- und Dachlandschaften aus Münster sowie Werke nach Fotografien von Reisen durch den Westen der USA. In Öl, Gouache, Pastell und Mischtechnik verwandelt Anczykowski Gesehenes und Empfundenes in eine eigene malerische Wirklichkeit.
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Dieselben Orte, dieselben Motive und doch ganz unterschiedliche Bilder: Jörg Meurer und Finn Kuwert zeigen in „JAPAN (UN)KNOWN“ ihre persönlichen fotografischen Sichtweisen auf Japan. Während einer gemeinsamen Reise entwickelten Vater und Sohn einen fotografischen Dialog zwischen bekannten Sehenswürdigkeiten und beiläufigen Alltagsszenen. Lange Belichtungszeiten, bewusste Kamerabewegungen und Überbelichtungen lassen dabei Bilder entstehen, die mitunter an Malerei erinnern.
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In „red bodies“ verwandelt Ludwig Maria Vongries die Produzentengalerie SO66 in eine raumgreifende Installation. Seine Skulpturen aus Holz und Stahl, überzogen mit glänzend rotem Epoxidharz, erinnern an Torsi und Körperfragmente. Inmitten verspiegelter Wände und Böden erscheinen die Arbeiten immer wieder in neuen Konstellationen. Dabei kreist die Ausstellung um Verletzlichkeit als eine Erfahrung, die Menschen verbindet und Empathie, Mitgefühl und Solidarität ermöglicht.
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Der Westdeutsche Künstlerbund setzt seine Ausstellungsreihe „vorgestellt“ im no cube mit drei neuen Mitgliedern fort. Sabina Flora schafft Wandarbeiten, die Gedanken und Geschichten aufzubewahren scheinen, Jae Jin Park entwickelt Lichtraum-Kokons aus Verpackungsschachteln und Werner Ryschawy zeichnet mit filigranen Drahtobjekten in den Raum. Gemeinsam eröffnen die Arbeiten unterschiedliche Perspektiven auf Licht, Wahrnehmung und räumliche Erfahrung.
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Die Pariser Kunstszene des 20. Jahrhunderts war ein Laboratorium der Moderne – ein Ort, an dem Kunstschaffende etablierte Konventionen hinterfragten und neue Ausdrucksformen erprobten. Diese kreative Dynamik brachte einige der prägenden Kunstpositionen ihrer Zeit hervor. Das Picassomuseum gewährt nun mit mehr als 200 Werken aus der Privatsammlung Helmut Klewan einen Blick auf jene Künstlerinnen und Künstler, die diese Moderne entscheidend mitgestaltet haben.
- Galerie Ostendorff: Maxim Wakultschik08.07.26 - 10:40
Maxim Wakultschik, gebürtig aus Belarus, kam Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland und studierte nach einem ersten Gastaufenthalt an der Kunstakademie Düsseldorf Freie Kunst bei Jannis Kounellis und Beate Schiff. Ausgehend von der Malerei entwickelte er früh eine eigenständige Formensprache und wandte sich bald Reliefs, Skulpturen und raumgreifenden Objekten zu.
Vier Jahrzehnte lang hingen sie in einem Schulgebäude in Soest, nun sind zwei ungewöhnliche Arbeiten von Gerhard Richter als Dauerleihgaben in der Sammlungspräsentation des Landesmuseums zu sehen. Die Gemälde „Strich (auf Blau)“ von 1979 und „Strich (auf Rot)“ von 1980 gehören mit ihren 20 Metern Länge zu den ungewöhnlichsten Werken im Bestand des Museums.
- Kap.8: Franka Boltz und Kathrin Menke07.07.26 - 13:05
Auf den ersten Blick könnten die Arbeiten von Katrin Menke und Franka Boltz kaum unterschiedlicher sein. Während die Autodidaktin Menke ihre Blätter mit Figuren, Geschichten und Beobachtungen füllt, arbeitet die an der Kunstakademie ausgebildete Franka Boltz mit Überlagerungen und Leerstellen. Die Ausstellung „Schichtwechsel“ im Kap.8 bringt beide Positionen zusammen. Katrin Menke richtet ihren Blick auf den Alltag in Münster.
- Center for Literature im Haus Rüschhaus: Droste Welten29.06.26 - 12:57
Mit den „Droste Welten“ eröffnet im Rüschhaus der erste Teil einer neuen Dauerausstellung zu Annette von Droste-Hülshoff. Im Mittelpunkt stehen die Jahre, die die Autorin hier verbrachte und in denen ihre bedeutendsten Werke entstanden. Die Ausstellung fragt, was es im 19. Jahrhundert bedeutete, als Frau zu schreiben, zwischen familiären Erwartungen, gesellschaftlichen Rollenbildern und den Regeln des Literaturbetriebs. Handschriften, Bücher und persönliche Gegenstände geben Einblicke in ihre Arbeitsweise.
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Ob Strand oder Berge, Museum oder Urlaub auf Balkonien – Reisen ist ein großes Abenteuer, das alle verbindet. Und mittendrin: ein kleiner Stoffhase mit Fernweh. In der Ausstellung „Reiselustig – Unterwegs mit dem Hasen Felix“ begleitet der berühmte Hase Familien auf eine Entdeckungstour rund ums Urlaub machen – früher, heu-te und morgen. In sechs aufwändig gestalteten Themenräumen begegnet man nicht nur dem reisenden Kuscheltier, das seiner Freundin Sophie von unterwegs schreibt, sondern auch historischen Gemälden, Fotografien und Objekten, die zeigen, wie sich Urlaubsziele und Reisegewohnheiten im Lauf der Jahrzehnte verändert haben.




