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Tatjana Busch in der Reihe »Winterlicht«

DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Abbildung von Tatjana Busch. Zoom. 2025Tatjana Busch. Zoom. 2025 Ausstellungsansicht Kloster Gravenhorst. Foto: Philipp Fölting
Abbildung von Tatjana Busch. Zoom. 2025
Abbildung von Tatjana Busch. Zoom. 2025

Tatjana Busch. Zoom. 2025 Ausstellungsansicht Kloster Gravenhorst. Foto: Philipp Fölting

Abbildung von Tatjana Busch. Frequencies. 2025Tatjana Busch. Frequencies. 2025. Foto: Philipp Fölting
Abbildung von Tatjana Busch. Frequencies. 2025
Abbildung von Tatjana Busch. Frequencies. 2025

Tatjana Busch. Frequencies. 2025. Foto: Philipp Fölting

AUSGABE 1/2026 – Autorin: Kristina Schade

Seit 2008 verwandelt sich das Kloster Gravenhorst in den Wintermonaten in einen Ort der Lichtkunst. Unter dem Titel „Winterlicht“ treten renommierte Lichtkünstler:innen in Dialog mit historischen Räumen, die einst der spirituellen Andacht dienten. Das Zusammenspiel von Ort, Licht und Dunkelheit trifft seit Jahren beim Publikum auf große Resonanz. In dieser Wintersaison bespielt Tatjana Busch die Ausstellungsräume. Ihr Werk umfasst sowohl Objektarbeiten als auch raumgreifende Installationen mit Licht, Klang und kinetischen Elementen. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden. Sie erzeugen Brechungen in der Wahrnehmung, erfordern Bewegung und öffnen neue Blickachsen. Für Gravenhorst hat Busch mehrere ortsspezifische Arbeiten entwickelt, die Architektur, Material und Licht unmittelbar aufeinander beziehen.

Tatjana Buschs Installationen bestehen aus skulpturalen Elementen, Licht und Klang, die sich erst beim Durchschreiten des Raums vollständig erschließen. Zentrale Elemente sind Objekte aus fluoreszierendem Acrylglas, die durch gezielte Lichtführung in Erscheinung treten. Je nach Standort verändern sie ihr Aussehen, wirken mal opak und massiv, mal transparent und beinahe schwerelos. Wahrnehmung ist somit kein statischer Zustand, sondern verändert sich im Näherkommen und im Wechsel der Perspektiven. Durch Lichtprojektionen und Spots wird der Raum mit einbezogen. Es entstehen Reflexionen an Wänden, Boden und Decke, die die klaren Grenzen auflösen. Der Raum scheint sich auszudehnen, zu verdichten, wieder zusammenzuziehen. Eine Klangspur begleitet die Installation und unterstützt den Eindruck von Bewegung. Tatjana Buschs Arbeit formiert sich im Moment des Erlebens – als zeitlich begrenzte Konstellation aus Licht, Material und Bewegung, die sich mit jedem Schritt neu zusammensetzt.

Winterlicht: Tatjana Busch. Wonderwalk
13.12.25–22.02.26

DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstr. 10
48477 Hörstel
Tel. 02551-694200
Di–Sa 14–18, So 11–18 Uhr
www.da-kunsthaus.de

Aktuelle Beiträge aus dem Umland

  • Abbildung von Herbert Pörtner. Lichtobjekt
    Stadtmuseum Beckum: Herbert Pörtner09.01.26 - 15:03

    Mit Präzision und feinem Gespür für Rhythmus und Form entwickelt Herbert Pörtner kinetische Lichtobjekte, die zur kontemplativen Betrachtung einladen. Im Stadtmuseum Beckum präsentiert der 1948 in Köln geborene Künstler eine Auswahl seiner Arbeiten – Objekte, die durch minimale Bewegungen und elektronische Lichtsteuerung eine eigentümliche Lebendigkeit entfalten. Hinter der klaren Formensprache verbirgt sich feinste Mechanik, die im Inneren der Objekte fast lautlos arbeitet.

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  • Abbildung von Ingrid Wiener. Drei Feldgurken. 2006
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  • Abbildung von Tatjana Busch. Zoom. 2025
    Kunsthaus Kloster Gravenhorst: Tatjana Busch09.01.26 - 13:20

    Seit 2008 verwandelt sich das Kloster Gravenhorst in den Wintermonaten in einen Ort der Lichtkunst. Unter dem Titel „Winterlicht“ treten renommierte Lichtkünstler:innen in Dialog mit historischen Räumen, die einst der spirituellen Andacht dienten. Das Zusammenspiel von Ort, Licht und Dunkelheit trifft seit Jahren beim Publikum auf große Resonanz. In dieser Wintersaison bespielt Tatjana Busch die Ausstellungsräume. Ihr Werk umfasst sowohl Objektarbeiten als auch raumgreifende Installationen mit Licht, Klang und kinetischen Elementen. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden.

  • Abbildung von Tom Sam. Murales – Mexico San Andrés Cholula
    Galerie Lengershaus: Murales09.01.26 - 13:01

    Auf seinen Reisen durch Mexiko entwickelte der Künstler Tom Sam ein besonderes Interesse für die dortigen Straßenzüge und farbigen Fassaden der Häuser. Jede Nachbarschaft wird durch eine charakteristische Farbigkeit geprägt, die Ausdruck individueller Harmonievorstellungen und Tradition ist. Die Menschen orientieren sich nicht nur räumlich durch sie, sondern identifizieren sich auch mit den jeweiligen Farbkompositionen. Tom Sam greift diese Eindrücke auf und entwickelt aus Fotografien abstrakte Farbflächen, die ineinandergreifend ein eigenes Formengeflecht bilden.

  • Abbildung von Georg Brandt. Mädchen (Pony). 1922
    Kunstmuseum im Marstall: Feel the Art09.01.26 - 12:45

    Gefühle wie Freude, Liebe, Eifersucht, Wut, Trauer oder Angst prägen unser Leben. Doch wie begegnen uns Emotionen in der Kunst? Und was löst Kunst in uns aus? Die Ausstellung FEEL THE ART! lädt dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern bewusst zu erleben. Welche Emotionen erkennen wir in den Werken – und welche entstehen dabei in uns selbst?

  • Abbildung von Simone Jänke. Im Boot
    Kloster Bentlage: Sabine Klupsch und Simone Jänke09.01.26 - 12:22

    Im Spannungsfeld zwischen Vergangenem und Kommendem, zwischen Schmerz und Hoffnung widmet sich die Ausstellung „Warten auf Noah“ im Kloster Bentlage einem Thema, das uralt scheint und zugleich erschreckend gegenwärtig ist: der Arche Noah. In Zeichnungen und Skulpturen setzen sich die beiden Künstlerinnen Simone Jänke und Sabine Klupsch aus Münster mit Motiven dieser biblischen Geschichte auseinander – als stille Reflexion über innere Vorgänge.

  • Abbildung von Antonius Höckelmann. Großer Sulky. 1991
    Museum Abtei Liesborn: Antonius Höckelmann09.01.26 - 12:04

    Zum 50-jährigen Bestehen des Kreises Warendorf widmet das Museum Abtei Liesborn dem aus Oelde stammenden Künstler Antonius Höckelmann (1937–2000) eine umfassende Retrospektive. Höckelmann zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Region. Bekannt wurde er in den 1960er-Jahren durch großformatige Zeichnungen, später auch durch grotesk wuchernde Plastiken.

  • Abbildung von Gerhard Uhlig. Ohne Titel. 1967
    Stadtmuseum Historisches Rathaus Warendorf: Gerhard Uhlig05.01.26 - 13:34

    „Form und Gestalt. Landschaft als Motiv“ lautet der Titel der Ausstellung von Gerhard Uhlig, die das Dezentrale Stadtmuseum von Januar bis April 2026 im Historischen Rathaus in Warendorf präsentiert. Als Kunstbeauftragter der Bezirksregierung Münster prägte Gerhard Uhlig (1924–2015) den Kunstunterricht am Gymnasium der 1970er- und 80er-Jahren maßgeblich. Wie sehr er zugleich als Künstler wirkte, wird in Warendorf deutlich: Im Mittelpunkt steht die Landschaft, die der Künstler über Jahrzehnte in vielfältigen Ausdrucksformen bearbeitete. Zu sehen sind frühe Arbeiten aus den 1950er-Jahren, Gemälde, Serigraphien und Collagen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sowie sein Spätwerk der frühen 2000er-Jahre.

  • Abbildung von Werner Büttner. Wäscherinnen. 1982
    Museum Peter August Böckstiegel: Sammlung Grässlin05.01.26 - 11:55

    Mit „Gastspiel – Werke aus der Sammlung Grässlin“ zeigt das Böckstiegel-Museum den dritten Teil seiner Reihe zur Malerei des 20. Jahrhunderts. Nach dem Informel und den nordisch-mystischen Bildwelten Asger Jorns rücken nun die 1980er und 1990er Jahre in den Fokus – eine Zeit, in der westdeutsche Künstler bewusst gegen gängige Sehgewohnheiten arbeiteten. Die rund 60 Bilder und Skulpturen stammen aus der Sammlung Grässlin in St. Georgen, deren Schwerpunkt bis heute vom anarchischen Geist dieser Künstler geprägt ist.

  • Abbildung von Peter August Böckstiegel. Blühender Kaktus. um 1927
    Museum Peter August Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale05.01.26 - 11:45

    Mit „Akte und Blumenschicksale“ widmet sich das Böckstiegel-Museum zwei Werkgruppen, die in Peter August Böckstiegels Schaffen prägend sind. Während seine farbstarken Blumenstillleben fest mit seinem Namen verbunden sind, wirken die Aktdarstellungen im Kontext seiner vom bäuerlichen Leben geprägten Sujets eher ungewöhnlich. Dennoch begleiten sie ihn seit dem Dresdner Studium: von frühen anatomischen Studien über expressive Aquarelle und Lithografien aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bis hin zu intimen Darstellungen seiner Ehefrau.

  • Abbildung von Carl Grossberg. Selbstbildnis. 1928
    Von der Heydt-Museum: Carl Grossberg05.01.26 - 11:16

    Das Von der Heydt-Museum widmet sich der Wiederentdeckung eines der zentralen Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein in nur knapp zwei Jahrzehnten entstandenes Werk kreist um Architektur, Technik und Industrie. Mit formaler Klarheit und strenger Komposition entwickelte er eine Bildsprache, die von einem neuen, fotografischen Sehen geprägt ist und den technischen Fortschritt im frühen 20. Jahrhundert reflektiert.

  • Abbildung von Silvina Der Meguerditchian. Gahonk. 2025
    Kunstmuseum Ahlen: Süße Heimat06.10.25 - 11:31

    Was ist Heimat? Und was bedeutet es, wenn man eine neue finden muss? Anfang der 1960er-Jahre kamen viele Menschen aus der Türkei zum Arbeiten nach Deutschland – auch nach Ahlen zur Zeche „Westfalen“. Sie wurden Gastarbeiter genannt, obwohl sie meist wenig Gastfreundschaft erfuhren. Viele sind geblieben. Heute hat mehr als ein Drittel der Ahlener Bevölkerung eine doppelte oder nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Die Ausstellung „Süße Heimat. Deutsch-türkisches Leben in der Kunst“ nimmt diese Realität zum Ausgangspunkt.

  • Abbildung von Ausstellungsansichten „Robert Smithson in Europa“. Quadrat Bottrop 2025
    Quadrat Bottrop: Robert Smithson06.10.25 - 10:52

    Das Josef Albers Museum widmet dem US-amerikanischen Künstler Robert Smithson (1938–1973) eine Einzelausstellung. Im Fokus steht sein in Europa entstandenes Werk. „Robert Smithson in Europa“ vereint zentrale Arbeiten aus den Niederlanden, Großbritannien, Italien und Deutschland – mit besonderem Blick auf das Rheinland und das Ruhrgebiet. In Kooperation mit der Holt/Smithson Foundation und internationalen Museen werden Schlüsselwerke wie „Mirror Displacement: Indoors“ und „Chalk-Mirror Displacement“ (1969) gezeigt.

  • Abbildung von Jeanne'Arc. Foto: Lippisches Landesmuseum
    Lippisches Landesmuseum: 150 Jahre Hermannsdenkmal06.10.25 - 10:19

    Das Hermannsdenkmal feiert 2025 sein 150-jähriges Bestehen. Eine Ausstellung im Lippischen Landesmuseum nimmt das Jubiläum zum Anlass, die Geschichte des Denkmals kritisch zu beleuchten – von der antiken Varusschlacht über das Lebenswerk des Erbauers Ernst von Bandel bis hin zur heutigen touristischen Attraktion. Unter dem Titel „Denk: Mal! – 150 Jahre Hermannsdenkmal“ zeigt die Schau: Das Hermannsdenkmal war nie nur ein steinernes Geschichtsbild. Es war politisches Symbol, Projektionsfläche nationaler Narrative und ist heute ein Beispiel dafür, wie sich historische Deutung im Laufe der Zeit verändert.

  • Abbildung von Malerei-Ausstellung 2024 im Kunstverein Münsterland
    Tisa-Stiftung Dorsten: Malerei 2506.10.25 - 10:03

    Was ist Malerei heute? Und wie findet sie neue Impulse für die Zukunft? Seit 2004 veranstalten die Kunstakademie Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Ausstellungsreihe „Malerei“. Die sorgsam kuratierte Schau junger Malerei-Positionen findet jährlich an wechselnden Orten in der Region statt. Für die Kunstakademie Münster sind Projekte wie dieses integraler Bestandteil ihrer praxisnahen künstlerischen Lehre. Studierende sollen frühzeitig Gelegenheit bekommen, ihre Arbeiten zu zeigen und sich mit ihren Werken dem öffentlichen Diskurs zu stellen.

  • Abbildung von Wilhelm Morgner. Der Mann auf dem Hügel. Vorzeichnung. 1911
    Gustav-Lübcke-Museum: Schwarz und Weiß01.10.25 - 12:20

    Schwarz und Weiß gehören seit Jahrhunderten zu den prägenden Gestaltungselementen der Kunst. Sie bilden die Grundlagen der Druckgrafik, werden aber auch bewusst als gestalterische Mittel für kraftvolle, expressive Kompositionen oder minimalistische Konzepte eingesetzt. Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm widmet diesem Thema die Ausstellung „Schwarz & Weiß – Kontraste der Sammlung“. Die Schau bietet vielfältige Einblicke in die bedeutende grafische Sammlung des Hauses.

  • Abbildung von József Batót. Badesee mit Figurengruppe. 1921
    Museum Haus Opherdicke: O ihr Menschen01.10.25 - 11:25

    Um die Neue Sachlichkeit, eine Kunstepoche der 1920er- und 1930er-Jahre, geht es in der gleichnamigen Gruppenausstellung im Haus Opherdicke. Die Ausstellung ist nach dem Gedichtfragment „O Ihr Menschen. Ihr Menschen lernet doch von Wiesen Blümelein. Wie ihr könnt Gott gefallen und gleichwohl schöne sein“ von Alfred Bauer Saar benannt, das hier wie ein Aufruf zu Schönheit, Demut und Achtsamkeit, aber auch als Frage nach dem Handeln des Menschen gelesen wird.

  • Abbildung von Eduardo Chillida. Peine del Viento
    Museum Burg Vischering: Eduardo Chillida01.10.25 - 10:58

    „Mein Leben und mein Werk bestanden immer daraus, das zu tun versuchen, was ich nicht zu tun wusste – und so habe ich meine Zeit fragend, zweifelnd, suchend verbracht.“ Mit diesen Worten beschreibt Eduardo Chillida (1924–2002) seine künstlerische Haltung – und zugleich den Weg, der ihn zu einem der wichtigsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts machte. Bekannt wurde der spanische Künstler durch monumentale Skulpturen aus Eisen. Weniger bekannt, aber ebenso konsequent durchdacht ist sein grafisches Werk.

  • Abbildung von Zanele Muholi. Bester I., Mayotte. 2015
    Draiflessen Collection: Magische Frauen30.09.25 - 15:23

    Die Sammelausstellung „Magische Frauen“ in der Draiflessen Collection widmet sich künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts, die die Dämonisierung weiblicher Magie und Spiritualität ablehnen und diese Mysterien stattdessen als Quelle feministischer Selbstbestimmung, kultureller Erinnerung und kollektiver Verbundenheit sichtbar und erfahrbar machen.

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Seit 1998 stellt das Magazin kunst raum münster jeweils vierteljährlich das regionale Kunstgeschehen vor. Mit rund 200 Terminen und vielen Aus­­stellungs­besprechungen bietet es die umfassendste gedruckte Zusammen­stellung von Kunstterminen für Münster und das Münsterland bis in die angrenzende Weser-Ems-Region, Ostwestfalen-Lippe und das Ruhrgebiet. Die gedruckte Ausgabe erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.

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