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Rebecca Horn – Emotion in Motion

Skulpturenpark Waldfrieden

Abbildung von Ausstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. beide Abb. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael RichterAusstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. beide Abb. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael Richter
Abbildung von Ausstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. beide Abb. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael Richter
Abbildung von Ausstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. beide Abb. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael Richter

Ausstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael Richter

Abbildung von Rebecca Horn. Turm der Namenlosen. 1994Rebecca Horn. Turm der Namenlosen. 1994. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate. Foto: Michael Richter
Abbildung von Rebecca Horn. Turm der Namenlosen. 1994
Abbildung von Rebecca Horn. Turm der Namenlosen. 1994

Rebecca Horn. Turm der Namenlosen. 1994. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate. Foto: Michael Richter

AUSGABE 3/2026 – Autorin: Anna Thiemann

Rebecca Horn (1944–2024) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Geboren im Odenwald, entwickelte sie ein vielschichtiges, intermediales Werk, das unter anderem Skulpturen, Installationen, Performances und Filme umfasst. International bekannt wurde sie insbesondere durch ihre kinetischen Arbeiten sowie durch ihre Ausstellung im Guggenheim Museum in New York, wo sie 1993 als erste Frau eine Retrospektive erhielt. Mit „Rebecca Horn. Emotion in Motion“ präsentiert der Skulpturenpark Waldfrieden nun eine umfassende Einzelausstellung mit 13 Werken aus vier Jahrzehnten. Der Ausstellungsort befindet sich in einem bewaldeten Park mit gläsernen Pavillons, wo sich die Lichtverhältnisse ständig verändern.

In einem Interview betont Rebecca Horn, dass ihre Arbeiten nicht primär aus einer Faszination für Maschinen und Technik entstehen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Bewegung, Licht und die emotionale Wirkung zeitlicher Prozesse: „Wenn ich die Bewegung verzögern kann, baut sie eine verstärkte Wirkung auf …, es geht mir um den Prozess. Die emotionale Spannung führt zum Nachdenken.“ Diese Haltung wird in „Concert for Anarchy“, das ursprünglich 1990 entwickelt wurde, besonders deutlich. Die Installation besteht aus einem kopfüber von der Decke hängenden Konzertflügel, der sich in regelmäßigen Abständen klangvoll entlädt: Die Tasten fahren ruckartig heraus und ziehen sich ebenso unerwartet wieder zurück. Der verkehrte Flügel und seine abrupten Bewegungen erzeugen zugleich Verun-
sicherung und Faszination – eine emotionale Irritation, die den Prozess selbst zum zentralen Träger der Bedeutung macht. Die plötzlichen Ausbrüche des Instruments wirken wie eine Rebellion gegen etablierte Ordnungen und ein Ausdruck unterdrückter Energien, sodass sich der Konzertflügel von einem Symbol bürgerlicher Kultur in ein Bild für Instabilität und Veränderung verwandelt.

Rebecca Horn. Emotion in Motion
14.03.–13.08.26

Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal
Di–So 11–18 Uhr
skulpturenpark-waldfrieden.de

Aktuelle Beiträge aus dem Umland

  • Abbildung von Ella Bergmann-Michel. Sonntag für jedermann. 1917. Kunstsammlung der Stadt Paderborn © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
    Kunstmuseum im Marstall: Ella Bergmann-Michel und Robert Michel10.07.26 - 12:26

    Mit der Ausstellung „Mechanik des Lebens“ widmet sich das Kunstmuseum Paderborn zwei heute zu Unrecht wenig bekannten Positionen der Klassischen Moderne. Ella Bergmann-Michel, 1895 in Paderborn geboren, und Robert Michel lernten sich während ihres Studiums am Bauhaus in Weimar kennen und arbeiteten ihr Leben lang eng zusammen. Beide beschäftigten sich intensiv mit den neuen Bildwelten ihrer Zeit. Typografie, Reklame, Fotografie, Film und industrielle Technik fanden ebenso Eingang in ihre Arbeiten, wie Einflüsse des Dadaismus, Konstruktivismus und der expressionistischen Avantgarde. Der Ausstellungstitel verweist auf ein zentrales gemeinsames Interesse: die Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Moderne. Industrie, Technik, Arbeit und soziale Prozesse werden in ihren Werken nicht nur formal untersucht, sondern auch kritisch reflektiert. Besonders ihre Collagen, Zeichnungen und Druckgrafiken verbinden organische Formen mit maschinenhaften Strukturen.

  • Abbildung von Griechische Ikone mit dem heiligen Georg und Szenen aus seinem Leben. Privatsammlung Niederlande
    Ikonen-Museum: Viten, Wunder und Legenden10.07.26 - 11:15

    Was haben mittelalterliche Ikonen und Comics gemeinsam? Mehr, als auf den ersten Blick zu erwarten wäre. Die Jubiläumsausstellung „Viten, Wunder und Legenden“ zum 70-jährigen Bestehen des Ikonen-Museums rückt die erzählerische Seite der Ikonenkunst in den Mittelpunkt. Viele der gezeigten Werke erzählen in klar abgegrenzten, mit Texten versehenen Bildfeldern vom Leben der Heiligen, von Wundern, Prüfungen und Legenden. Mitunter verlaufen diese Bilder wie ein gezeichneter Erzählstreifen um die zentrale Figur herum. Die Geschichten handeln von Heldenmut, selbstloser Hilfe, Glauben oder den Verlockungen des Bösen. Manche Motive wie der Drachentöter Georg oder der heilige Nikolaus sind bis heute vertraut. Andere wirken fremd und mysteriös: Ikonen, die übers Wasser wandeln, Heilige auf Säulen, Mönche, die auf krallenbewehrten Pferden reiten.

  • Abbildung von Ann Aspinwall und Susan Goethel Campbell. Visualisierung des Kutschenpfads
    Kloster Bentlage: Traces of Bentlage10.07.26 - 11:00

    Das Kloster Bentlage und die umgebende Kulturlandschaft bilden den Ausgangspunkt dreier künstlerischer Interventionen von Ann Aspinwall und Susan Goethel Campbell. Sie greifen historische Orte und verborgene Spuren des Geländes auf und übersetzen sie in zeitgenössische Arbeiten. Im Salinenpark werden Baumschatten zu Sonnenuhren und machen den Lauf der Zeit sichtbar. Zwischen den Gradierwerken verwandeln sich einst zum Schutz der Bäume vor der Sole-Gischt errichtete Wände in durchscheinende Bildflächen. Am Kloster selbst wird ein längst verschwundener Kutschenpfad markiert, der früher zur Kutschenremise führte.

  • Abbildung von Richard Paul Lohse. Drei horizontale Teilungen. 1949/72
    Quadrat Bottrop: Richard Paul Lohse27.03.26 - 12:26

    Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres 2026 präsentiert das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop eine umfassende Einzelausstellung des Schweizer Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902–1988), einer Schlüsselfigur der konstruktiv-konkreten Kunst. Bereits 1976 widmete das damals neu eröffnete Museum dem Künstler eine erste Einzelausstellung; sein Werk „Drei horizontale Teilungen“ (1949/72) wurde zugleich zum ersten Ankauf des Hauses und markierte den Beginn der Sammlung jenseits von Josef Albers. Die aktuelle Ausstellung ist die erste große Retrospektive Lohses seit mehr als 20 Jahren. Sie verknüpft ein wichtiges Kapitel der Bottroper Museumsgeschichte mit aktuellen Fragen nach gesellschaftlichen Utopien und sozialer Gleichheit.

  • Ana Alenso. Mad Rush Extended. 2022/2025
    Dortmunder U: Müll27.03.26 - 12:06

    Eine ganz neue Antwort auf die oft scherzhafte Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ gibt die Schau „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die noch bis Ende Juli im Dortmunder U zu sehen ist. Sie zeigt rund 50 verschiedene Werke von internationalen Künstler:innen des 20. und 21. Jahrhunderts, die über und mit den Hinterlassenschaften unserer Zivilisation arbeiten. Sie nutzen unterschiedliche Medien wie Skulpturen, Installationen oder Grafiken, um auf Abhängigkeiten und Auswirkungen rund um unsere Konsumgesellschaft aufmerksam zu machen. Denn unser Verhalten hat Folgen auf der ganzen Welt, die allerdings größtenteils vor unseren Augen verborgen bleiben.

  • Abbildung von Michael Beutler. Bozar Monumental. 2025
    Kunstmuseum Gelsenkirchen: Kunstpreis der Kunststiftung NRW 202627.03.26 - 11:50

    Der Kunstpreis der Kunststiftung NRW – Nam June Paik Award wird in diesem Jahr im Kunstmuseum Gelsenkirchen verliehen. Der international renommierte Preis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen. Preisträger ist der in Berlin und Aachen lebende Künstler Michael Beutler (*1976), der für die historische Villa des Museums eine ortsspezifische Installation entwickelt hat. Seine Arbeit verwandelt das Gebäude in eine künstlerisch-handwerkliche Produktionsstätte: eine mehrstöckige Werkstatt, in der Altpapier zu skulpturalen Objekten verarbeitet wird. Aus recycelten Büchern, Papieren und Katalogen entstehen vor Ort neue Papierbahnen, deren Herstellung über mehrere Geschosse hinweg sichtbar wird.

  • Abbildung von Elisabeth Voigt. Maschinenmensch, Unternehmer. 1948
    Museum Haus Opherdicke: Zeitraumschweben27.03.26 - 9:31

    Seit jeher üben Vorstellungen von der Zukunft eine enorme Faszination auf uns aus. Das Unbekannte regt die Fantasie an und findet seit Jahrzehnten vielfältigen Ausdruck in der Kunst. Die aktuelle Ausstellung „Zeitraumschweben“ im Haus Opherdicke widmet sich genau diesem Thema und beleuchtet das Verhältnis zwischen Mensch und Zukunft. Anhand von Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten begeben sich die Besucher:innen auf eine Spurensuche durch verschiedene Epochen. Dabei werden die Themenfelder Architektur, Zeit, Körper und Traum verknüpft, um zu zeigen, wie sich unsere Ambitionen und Ängste im Laufe der Zeit gewandelt haben.

  • Abbildung von Julian Rosefeldt. In the Land of Drought. 2015/2017
    Draiflessen Collection: Mix & Match27.03.26 - 8:43

    In der Ausstellung „Mix & Match“ begegnen sich Archiv und Sammlung der Draiflessen Collection auf ungewöhnliche Weise. In vier Themenräumen werden Objekte aus unterschiedlichen Zeiten und Bereichen miteinander kombiniert – von Druckgrafik und Buchkunst über Fotografien und Film bis hin zu Mode und zeitgenössischer Kunst. Die vier Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser strukturieren den Rundgang und lenken den Blick auf Materialien, Motive und Themen. So entstehen überraschende Verbindungen zwischen Werken und Objekten, die auf den ersten Blick wenig gemein haben.

  • Abbildung Plakat Die Zukunft der Literatur
    Kulturgut Nottbeck: Die Zukunft der Literatur27.03.26 - 8:34

    Zum 25. Geburtstag richtet das Museum für Westfälische Literatur den Blick nach vorn. Die Jubiläumsausstellung „Die Zukunft der Literatur“ fragt danach, wie sich Literatur und ihre Vermittlung in den kommenden Jahren verändern könnten. Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz im Schreiben spielen? Gehen traditionelle
    Lesergruppen verloren – oder entstehen neue? Welche Chancen haben unabhängige Verlage – und wie lässt sich Literatur heute im Museum zeigen? Die Ausstellung greift diese Fragen in unterschiedlichen Formaten auf.

  • Abbildung von Tanya Poole. A troubling, a constellation, an eclipse (Tetard #3). 2025
    Kunstmuseum im Marstall: Tanya Poole26.03.26 - 14:54

    Tanya Poole (*1971 in Kanada) untersucht in Malerei und Zeichnung die Verbindungen zwischen Mensch, Natur und Wissenschaft. Ihre Arbeiten entstehen aus einer intensiven Beobachtung der Menschen, Tiere und Landschaften in ihrer Umgebung. Dabei interessiert sie besonders das Dazwischen – jene Bereiche, in denen wissenschaftliche Erkenntnis, Naturbeobachtung und persönliche Erfahrung ineinandergreifen. Ihre großformatigen Tuschezeichnungen verbinden Präzision mit einer stillen, poetischen Bildsprache. Das Kunstmuseum im Marstall zeigt mit „The Eyes and the Guide“ Arbeiten aus verschiedenen Werkserien.

  • Abbildung von Joséphine Sagna. Who is who. 2025
    Städtische Galerie Paderborn: Joséphine Sagna26.03.26 - 14:45

    Die 1989 in Stuttgart geborene und in Ulm aufgewachsene Künstlerin Joséphine Sagna setzt sich in ihren Arbeiten mit der Sichtbarkeit und den Erfahrungen Schwarzer Frauen in einer weißen Mehrheitsgesellschaft auseinander. Mit deutsch-senegalesischen Wurzeln verbindet sie Empowerment, politisches Statement und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Ihre Arbeiten thematisieren strukturellen Rassismus, hinterfragen gängige Stereotypen und zeigen die Stärke Schwarzer Frauen. In kräftigen Farben, mit unterschiedlichsten Techniken, mit Überlagerungen, Schrift und wilden Gesten formuliert die Künstlerin Selbstbewusstsein, Wut, Stärke und Zärtlichkeit zugleich.

  • Abbildung von Alfred Schmidt. Ohne Titel, ohne Jahr
    Schloss Cappenberg: Alfred Schmidt26.03.26 - 14:26

    Alfred Schmidt (1930–1997) hat einen ungewöhnlichen künstlerischen Weg eingeschlagen: Mitte der 1970er-Jahre verlagerte er seine Arbeit aus dem Atelier in die Bergwerke des Ruhrgebiets. Mit Zeichenbrett, Papier und Tusche ging er „unter Tage“ und arbeitete in unmittelbarer Nähe zu den Bergleuten, in einer Umgebung, die von Enge, Lärm und körperlicher Anstrengung geprägt war. Die Ausstellung „Alfred Schmidt …unter Tage“ auf Schloss Cappenberg zeigt Zeichnungen und Texte aus diesem Arbeitszusammenhang.

  • Abbildung von Ignacio Uriarte. Triangular Circle Suite. 2021
    Museum Wilhelm Morgner: Ignacio Uriarte26.03.26 - 13:44

    Mit dichten Kritzeleien auf Papier und strengen Installationen zeigt der 1972 in Krefeld geborene und heute in Valencia lebende Ignacio Uriarte, welche Poesie in den Materialien und Routinen des Büroalltags liegen kann. Aus Stiften oder Linealen entwickelt er überraschend lebendige Kompositionen. Seit mehr als 15 Jahren gehören Uriartes Werke zum Kernbestand der Sammlung Schroth. Dazu zählen Zeichnungen, die vollständig mit der Schreibmaschine entstanden sind, ebenso wie eine Installation aus Linealen oder Arbeiten, die auf streng kalkulierten Zahlen- und Ordnungsstrukturen basieren.

  • Abbildung von Peter Stohrer. Ohne Titel
    Carlernst Kürten-Stiftung: Peter Stohrer26.03.26 - 13:17

    Die Ausstellung „Rasterrauschen“ in der Carlernst Kürten-Stiftung zeigt einen Ausschnitt aus dem Werk des 2017 verstorbenen Malers und Kurators Peter Stohrer. Der Titel ist dabei wörtlich zu nehmen: Eine Installation aus Bildern und Objekten, aus Malerei auf Holzkörpern, Leinwand und großformatigen Papieren, rhythmisiert und dynamisiert den Raum. Stohrer selbst bezeichnete solche Anordnungen als „Jazz“ – ein Bild, das das Wechselspiel von Ordnung und Auflösung treffend beschreibt.

  • Abbildung von Carl Grossberg. Komposition mit Turbine. 1929
    Von der Heydt-Museum: Carl Grossberg05.01.26 - 11:16

    Das Von der Heydt-Museum widmet sich der Wiederentdeckung eines der zentralen Maler der Neuen Sachlichkeit: Carl Grossberg (1894–1940). Sein in nur knapp zwei Jahrzehnten entstandenes Werk kreist um Architektur, Technik und Industrie. Mit formaler Klarheit und strenger Komposition entwickelte er eine Bildsprache, die von einem neuen, fotografischen Sehen geprägt ist und den technischen Fortschritt im frühen 20. Jahrhundert reflektiert.

  • Abbildung von Ausstellungsansicht Skulpturenpark Waldfrieden 2026. beide Abb. © VG Bild-Kunst Bonn 2026, Rebecca Horn Estate, Foto: Michael Richter
    Skulpturenpark Waldfrieden: Rebecca Horn05.01.26 - 10:55

    Mit der Ausstellung „Emotion in Motion“ widmet der Wuppertaler Skulpturenpark der 2024 verstorbenen Rebecca Horn eine umfassende Retrospektive. Gezeigt werden dreizehn Werke aus vier Jahrzehnten, darunter großformatige kinetische Skulpturen, die durch ihre Mechanik Klänge erzeugen. Rebecca Horn gilt als eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen ihrer Generation. Ihr Werk umfasst Performances, Zeichnungen, Filme, Dichtung und Installationen. Früh entwickelte sie sogenannte Körperextensionen – objekthafte Erweiterungen des Körpers, die in performativen Situationen die Verletzlichkeit und Begrenzung menschlicher Existenz thematisieren.

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