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Zwischen Meer und Bodden – Sommergäste aus Ahrenshoop

FARB Forum Altes Rathaus Borken

Abbildung von Elisabeth von Eicken. Baumallee, nach 1910Elisabeth von Eicken. Baumallee, nach 1910. © Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop Foto: Voigt & Kranz Prerow
Abbildung von Elisabeth von Eicken. Baumallee, nach 1910
Abbildung von Elisabeth von Eicken. Baumallee, nach 1910

Elisabeth von Eicken. Baumallee, nach 1910. © Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop Foto: Voigt & Kranz Prerow

Abbildung von Helene Heegewaldt. Frühlingstag. um 1900Helene Heegewaldt. Frühlingstag. um 1900. Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop. Dauerleihgabe aus Privatbesitz © beide Fotos: Kunstmuseum Ahrenshoop
Abbildung von Helene Heegewaldt. Frühlingstag. um 1900
Abbildung von Helene Heegewaldt. Frühlingstag. um 1900

Helene Heegewaldt. Frühlingstag. um 1900. Stiftung Kunstmuseum Ahrenshoop. Dauerleihgabe aus Privatbesitz © beide Fotos: Kunstmuseum Ahrenshoop

AUSGABE 3/2025 – Autorin: Kristina Schade

An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, auf der Halbinsel Fischland-Darß, liegt Ahrenshoop – ein Künstlerort, der seit über 130 Jahren Kunstschaffende aller Strömungen anzieht. Hier, zwischen Meer und Bodden, fanden und finden sie nicht nur Motive, sondern auch ein Lebensgefühl: die Sehnsucht nach Einfachheit, Gemeinschaft, Inspiration und Rückzug. Die Ausstellung „Sommergäste“ im FARB Borken lädt dazu ein, diesen besonderen Ort durch rund 80 Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Ahrenshoop zu entdecken. Gezeigt werden Gemälde und Grafiken von der Gründergeneration um 1900 bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Landschaften – Dünen, Wälder, das Meer – und Porträts, die vom Leben und Arbeiten in der Künstlerkolonie erzählen.

Hunderte namhafte Künstlerinnen und Künstler haben Ahrenshoop besucht und durch ihr Wirken geprägt. Während um 1890 die europäische Freilichtmalerei großen Einfluss auf die Gründergeneration hatte, wirkte im 20. Jahrhundert die klassische Moderne in das abgelegene Dorf hinein – das in der NS-Zeit manchem Künstler vorübergehend Zuflucht bot. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kunstort in die engen kulturpolitischen Vorstellungen der DDR eingebunden. Und doch blieb Ahrenshoop ein Sehnsuchtsort – besonders für junge Kunstschaffende aus Halle, Berlin, Leipzig oder Dresden, die hier Inspiration und Rückzug fanden. In Borken sind vor allem die Pioniere um 1900 zu entdecken: Paul Müller-Kaempff, der 1892 Ahrenshoop entdeckte und maßgeblich zur Gründung der Kolonie beitrug; Elisabeth von Eicken, die ab 1894, von der Freiluftmalerei beeinflusst, die stille Schönheit der Region einfing; und Theobald Schorn, der nach Reisen in den Orient in Ahrenshoop zum Landschaftsmaler wurde. Ein weiterer Fokus liegt auf Künstlern der 1930er Jahre wie Harry Deierling, Juro Kubicek, Carl Lohse und Alfred Partikel. Die Ausstellung zeigt, wie Kunstschaffende unterschiedlichster Herkunft und Stilrichtungen durch die gemeinsame Faszination für die Ostsee und ihre Landschaften verbunden wurden.

Sommergäste: Künstlerkolonie Ahrenshoop
15.06.25–14.09.25

FARB Forum Altes Rathaus Borken
Markt 15
46325 Borken
Di–Sa 10–17, Do 10–18, So 14–18 Uhr
www.farb.borken.de

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  • Diese Abbildung ist aus bildrechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar.
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