Haïn Eric Diekel: Darney – la Vôge
Galerie Lengershaus
AUSGABE 2/2026
Der deutsch-französische Maler Hain Eric Diekel begreift die Landschaft als lebendigen, sich stetig wandelnden Erfahrungsraum. Ausgangspunkt seiner Malerei ist der kleine Ort Darney in den französischen Vogesen, wo der Künstler lebt und arbeitet – eine waldreiche Region mit alten Eichenbeständen. Im Zentrum der Ausstellung in der Galerie Lengershaus steht ein Zyklus aus 365 Gemälden, die innerhalb eines Jahres entstanden sind. Im einheitlichen Format angelegt, wirken sie wie ein malerisches Tagebuch: tägliche Reaktionen auf Licht, Farbe und Stimmungen, unmittelbar in Malerei übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich an der Grenze zur Abstraktion, ohne den Bezug zur Natur ganz aufzugeben. Aus den dichten Farbflächen scheinen sich Formen herauszulösen – Figuren, Tiere oder flüchtige Erscheinungen, ähnlich wie beim Blick in die Wolken. So eröffnet die Ausstellung einen poetischen Zugang zur Landschaft: nicht als Abbild, sondern als Verdichtung von Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination.
Hain Eric Diekel. Darney – la Vôge
19.04.–21.06.26
Galerie Lengershaus
Hohe Str. 20
48366 Laer
1. und 3. So im Monat 14.30–17.30 Uhr
lengershaus.com
Aktuelle Beiträge aus dem Umland
- Kunstmuseum Ahlen: Sammlung Weishaupt27.03.26 - 12:45
Mit der Ausstellung „Aus Leidenschaft: Die Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt zu Gast“ gibt das Kunstmuseum Ahlen seltene Einblicke in eine Privatsammlung. Ihre Sammlertätigkeit begann das Ehepaar Weishaupt Mitte der 1980er Jahre; die zahlreichen Werke werden nur selten öffentlich ausgestellt. Nachdem das Kunstmuseum Ahlen 2019 bereits eine Auswahl aus der Sammlung zeigte, folgt nun eine umfassende Präsentation, die ihre thematische, stilistische und nationale Vielfalt sichtbar macht. Dazu wird die gesamte Ausstellungsfläche des Museums bespielt: Je nach Raum gibt es Schwerpunktsetzungen, die kein Ergebnis kunsthistorischer Zuordnungen sind, sondern aus assoziativen Bezügen resultieren. Daneben werden auch einzelnen Künstler:innen eigene Räume gewidmet.
- Stadtmuseum Beckum: Gudrun Kemsa27.03.26 - 12:35
Mit „Floating Spaces“ zeigt das Stadtmuseum Beckum Fotografien und Videos der Düsseldorfer Künstlerin Gudrun Kemsa (*1961), die vertraute Orte in ein neues Licht rücken. Zu sehen sind urbane und natürliche Räume: Einkaufsstraßen, U-Bahnhöfe, Architektur, Parks, Wälder oder das Meer. Diese sonst so vertrauten Orte wirken jedoch seltsam befremdlich – mal theatralisch überzeichnet, mal verschwommen und nebulös, mal nahezu abstrakt. Die Werke entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und eröffnen ungewohnte Perspektiven auf scheinbar bekannte Szenen. Fotografie und Video versteht Kemsa als Erweiterung der Wahrnehmung. Ihre Arbeiten laden dazu ein, Sehgewohnheiten zu hinterfragen und Bekanntes neu zu entdecken.
- Quadrat Bottrop: Richard Paul Lohse27.03.26 - 12:26
Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres 2026 präsentiert das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop eine umfassende Einzelausstellung des Schweizer Malers, Grafikers und Theoretikers Richard Paul Lohse (1902–1988), einer Schlüsselfigur der konstruktiv-konkreten Kunst. Bereits 1976 widmete das damals neu eröffnete Museum dem Künstler eine erste Einzelausstellung; sein Werk „Drei horizontale Teilungen“ (1949/72) wurde zugleich zum ersten Ankauf des Hauses und markierte den Beginn der Sammlung jenseits von Josef Albers. Die aktuelle Ausstellung ist die erste große Retrospektive Lohses seit mehr als 20 Jahren. Sie verknüpft ein wichtiges Kapitel der Bottroper Museumsgeschichte mit aktuellen Fragen nach gesellschaftlichen Utopien und sozialer Gleichheit.
- Glasmuseum Lette: Neuerwerbungen 202527.03.26 - 12:17
Zu Beginn eines jeden Jahres präsentiert das Glasmuseum Lette seine Neuankäufe. Die „Neuerwerbungen 2025“ zeigen erneut, wie vielfältig und experimentierfreudig zeitgenössische Glaskunst sein kann. Zu den Neuzugängen zählt ein Objekt des japanischen Künstlers Shige Fujishiro. Seine filigranen Arbeiten verschieben vertraute Alltagsgegenstände ins Surreale und entfalten eine ebenso irritierende wie poetische Wirkung. Auch ein Blick in die britische Glasszene brachte neue Entdeckungen. Aus dem Londoner Studio London Glassblowing, gegründet vom Glasbläser Peter Layton, gelangten mehrere Arbeiten in die Sammlung, darunter Werke von Harry Morgan, Tim Rawlinson, Layne Rowe und Louis Thompson sowie zwei Glasobjekte Laytons selbst. Besondere Aufmerksamkeit verdient zudem „Inflatable 61“ der niederländischen Künstlerin Linda van Huffelen. Das Objekt entsteht in einer aufwendigen Technik, bei der verschmolzenes Glas im Ofen mit Druckluft aufgeblasen wird.
- Dortmunder U: Müll27.03.26 - 12:06
Eine ganz neue Antwort auf die oft scherzhafte Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ gibt die Schau „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die noch bis Ende Juli im Dortmunder U zu sehen ist. Sie zeigt rund 50 verschiedene Werke von internationalen Künstler:innen des 20. und 21. Jahrhunderts, die über und mit den Hinterlassenschaften unserer Zivilisation arbeiten. Sie nutzen unterschiedliche Medien wie Skulpturen, Installationen oder Grafiken, um auf Abhängigkeiten und Auswirkungen rund um unsere Konsumgesellschaft aufmerksam zu machen. Denn unser Verhalten hat Folgen auf der ganzen Welt, die allerdings größtenteils vor unseren Augen verborgen bleiben.
- Kunstmuseum Gelsenkirchen: Kunstpreis der Kunststiftung NRW 202627.03.26 - 11:50
Der Kunstpreis der Kunststiftung NRW – Nam June Paik Award wird in diesem Jahr im Kunstmuseum Gelsenkirchen verliehen. Der international renommierte Preis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Nordrhein-Westfalen. Preisträger ist der in Berlin und Aachen lebende Künstler Michael Beutler (*1976), der für die historische Villa des Museums eine ortsspezifische Installation entwickelt hat. Seine Arbeit verwandelt das Gebäude in eine künstlerisch-handwerkliche Produktionsstätte: eine mehrstöckige Werkstatt, in der Altpapier zu skulpturalen Objekten verarbeitet wird. Aus recycelten Büchern, Papieren und Katalogen entstehen vor Ort neue Papierbahnen, deren Herstellung über mehrere Geschosse hinweg sichtbar wird.
- Marta Herford: ars viva 202627.03.26 - 11:32
Mit der Ausstellung „ars viva 2026 – Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan“ präsentiert das Marta Herford die drei Preisträger:innen des renommierten Förderpreises und richtet den Blick auf eine junge Generation von Kunstschaffenden. Die eigens für die Schau entwickelten Arbeiten greifen auf unterschiedliche Weise aktuelle gesellschaftliche, politische und kulturelle Verflechtungen auf. Ryan Cullen bewegt sich zwischen Malerei und Skulptur und untersucht, wie Bilder entstehen und welche ideologischen Strukturen ihnen zugrunde liegen. Nazanin Noori verbindet Architektur, Klang und Skulptur zu dichten, multisensorischen Inszenierungen, in denen sich poetische und musikalische Einflüsse aus verschiedenen Kulturen überlagern. Prateek Vijan richtet seinen Blick auf Fragen von Zugang und Ausschluss und reflektiert daraus hervorgehende institutionelle Strukturen ebenso wie deren persönliche und gesellschaftliche Folgen.
- Museum Haus Opherdicke: Zeitraumschweben27.03.26 - 9:31
Seit jeher üben Vorstellungen von der Zukunft eine enorme Faszination auf uns aus. Das Unbekannte regt die Fantasie an und findet seit Jahrzehnten vielfältigen Ausdruck in der Kunst. Die aktuelle Ausstellung „Zeitraumschweben“ im Haus Opherdicke widmet sich genau diesem Thema und beleuchtet das Verhältnis zwischen Mensch und Zukunft. Anhand von Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen und Videoarbeiten begeben sich die Besucher:innen auf eine Spurensuche durch verschiedene Epochen. Dabei werden die Themenfelder Architektur, Zeit, Körper und Traum verknüpft, um zu zeigen, wie sich unsere Ambitionen und Ängste im Laufe der Zeit gewandelt haben.
- Galerie Lengershaus: Hain Eric Diekel27.03.26 - 9:07
Der deutsch-französische Maler Hain Eric Diekel begreift die Landschaft als lebendigen, sich stetig wandelnden Erfahrungsraum. Ausgangspunkt seiner Malerei ist der kleine Ort Darney in den französischen Vogesen, wo der Künstler lebt und arbeitet – eine waldreiche Region mit alten Eichenbeständen. Im Zentrum der Ausstellung in der Galerie Lengershaus steht ein Zyklus aus 365 Gemälden, die innerhalb eines Jahres entstanden sind. Im einheitlichen Format angelegt, wirken sie wie ein malerisches Tagebuch: tägliche Reaktionen auf Licht, Farbe und Stimmungen, unmittelbar in Malerei übersetzt. Die Arbeiten bewegen sich an der Grenze zur Abstraktion, ohne den Bezug zur Natur ganz aufzugeben.
- Kunsthalle Lingen: Daniel Laufer27.03.26 - 8:56
Der in Hannover geborene und in Berlin lebende Künstler Daniel Laufer (*1975) zeigt in der Kunsthalle Lingen raumgreifende Filminstallationen. In einer eigens entwickelten Ausstellungsarchitektur präsentiert er mehrere Filme aus den vergangenen Jahren, darunter „Mac Guffin of a Daydream“ (2025), „The Geometry of Hope“ (2022) und „Timeline“ (2019). Sie sind Teil eines installativen Arrangements, in dem Requisiten wie Tische, Sofas oder Bilder die filmischen Szenen aufgreifen und in den Raum erweitern. So entstehen begehbare Situationen, in denen die Szenerien der Filme physisch erfahrbar werden. Der Ausstellungstitel „Zeitfragmente“ verweist auf das Prinzip, das allen Arbeiten Daniel Laufers zugrunde liegt: Durch Schnitte, Verschiebungen und Pausen lösen die Filme die vertrauten lineare Zeitstrukturen auf.
- Draiflessen Collection: Mix & Match27.03.26 - 8:43
In der Ausstellung „Mix & Match“ begegnen sich Archiv und Sammlung der Draiflessen Collection auf ungewöhnliche Weise. In vier Themenräumen werden Objekte aus unterschiedlichen Zeiten und Bereichen miteinander kombiniert – von Druckgrafik und Buchkunst über Fotografien und Film bis hin zu Mode und zeitgenössischer Kunst. Die vier Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser strukturieren den Rundgang und lenken den Blick auf Materialien, Motive und Themen. So entstehen überraschende Verbindungen zwischen Werken und Objekten, die auf den ersten Blick wenig gemein haben.
- Kulturgut Nottbeck: Die Zukunft der Literatur27.03.26 - 8:34
Zum 25. Geburtstag richtet das Museum für Westfälische Literatur den Blick nach vorn. Die Jubiläumsausstellung „Die Zukunft der Literatur“ fragt danach, wie sich Literatur und ihre Vermittlung in den kommenden Jahren verändern könnten. Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz im Schreiben spielen? Gehen traditionelle
Lesergruppen verloren – oder entstehen neue? Welche Chancen haben unabhängige Verlage – und wie lässt sich Literatur heute im Museum zeigen? Die Ausstellung greift diese Fragen in unterschiedlichen Formaten auf. - Kunsthalle Osnabrück: EMAF 202627.03.26 - 8:20
Das European Media Art Festival (EMAF) in Osnabrück geht vom 22.–26. April in seine 39. Ausgabe und steht in diesem Jahr unter dem Titel „An Incomplete Assembly“. Begleitet wird das Festival von einer Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück, die über die Festivaltage hinaus bis zum 25. Mai zu sehen ist. Gezeigt werden Filme, Videos, Installationen und digitale Interventionen, die sich dem Leitmotiv der diesjährigen Ausgabe widmen: Versammlungen – also Situationen, in denen Stimmen, Bilder, Körper und Erzählungen zusammenkommen und sich zu kollektiven Ordnungen formieren.
- Kunstmuseum im Marstall: Tanya Poole26.03.26 - 14:54
Tanya Poole (*1971 in Kanada) untersucht in Malerei und Zeichnung die Verbindungen zwischen Mensch, Natur und Wissenschaft. Ihre Arbeiten entstehen aus einer intensiven Beobachtung der Menschen, Tiere und Landschaften in ihrer Umgebung. Dabei interessiert sie besonders das Dazwischen – jene Bereiche, in denen wissenschaftliche Erkenntnis, Naturbeobachtung und persönliche Erfahrung ineinandergreifen. Ihre großformatigen Tuschezeichnungen verbinden Präzision mit einer stillen, poetischen Bildsprache. Das Kunstmuseum im Marstall zeigt mit „The Eyes and the Guide“ Arbeiten aus verschiedenen Werkserien.
- Städtische Galerie Paderborn: Joséphine Sagna26.03.26 - 14:45
Die 1989 in Stuttgart geborene und in Ulm aufgewachsene Künstlerin Joséphine Sagna setzt sich in ihren Arbeiten mit der Sichtbarkeit und den Erfahrungen Schwarzer Frauen in einer weißen Mehrheitsgesellschaft auseinander. Mit deutsch-senegalesischen Wurzeln verbindet sie Empowerment, politisches Statement und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Ihre Arbeiten thematisieren strukturellen Rassismus, hinterfragen gängige Stereotypen und zeigen die Stärke Schwarzer Frauen. In kräftigen Farben, mit unterschiedlichsten Techniken, mit Überlagerungen, Schrift und wilden Gesten formuliert die Künstlerin Selbstbewusstsein, Wut, Stärke und Zärtlichkeit zugleich.
- Schloss Cappenberg: Alfred Schmidt26.03.26 - 14:26
Alfred Schmidt (1930–1997) hat einen ungewöhnlichen künstlerischen Weg eingeschlagen: Mitte der 1970er-Jahre verlagerte er seine Arbeit aus dem Atelier in die Bergwerke des Ruhrgebiets. Mit Zeichenbrett, Papier und Tusche ging er „unter Tage“ und arbeitete in unmittelbarer Nähe zu den Bergleuten, in einer Umgebung, die von Enge, Lärm und körperlicher Anstrengung geprägt war. Die Ausstellung „Alfred Schmidt …unter Tage“ auf Schloss Cappenberg zeigt Zeichnungen und Texte aus diesem Arbeitszusammenhang.
- Museum Wilhelm Morgner: Ignacio Uriarte26.03.26 - 13:44
Mit dichten Kritzeleien auf Papier und strengen Installationen zeigt der 1972 in Krefeld geborene und heute in Valencia lebende Ignacio Uriarte, welche Poesie in den Materialien und Routinen des Büroalltags liegen kann. Aus Stiften oder Linealen entwickelt er überraschend lebendige Kompositionen. Seit mehr als 15 Jahren gehören Uriartes Werke zum Kernbestand der Sammlung Schroth. Dazu zählen Zeichnungen, die vollständig mit der Schreibmaschine entstanden sind, ebenso wie eine Installation aus Linealen oder Arbeiten, die auf streng kalkulierten Zahlen- und Ordnungsstrukturen basieren.
- Carlernst Kürten-Stiftung: Peter Stohrer26.03.26 - 13:17
Die Ausstellung „Rasterrauschen“ in der Carlernst Kürten-Stiftung zeigt einen Ausschnitt aus dem Werk des 2017 verstorbenen Malers und Kurators Peter Stohrer. Der Titel ist dabei wörtlich zu nehmen: Eine Installation aus Bildern und Objekten, aus Malerei auf Holzkörpern, Leinwand und großformatigen Papieren, rhythmisiert und dynamisiert den Raum. Stohrer selbst bezeichnete solche Anordnungen als „Jazz“ – ein Bild, das das Wechselspiel von Ordnung und Auflösung treffend beschreibt.
- Stadtmuseum Historisches Rathaus Warendorf: Gerhard Uhlig05.01.26 - 13:34
„Form und Gestalt. Landschaft als Motiv“ lautet der Titel der Ausstellung von Gerhard Uhlig, die das Dezentrale Stadtmuseum von Januar bis April 2026 im Historischen Rathaus in Warendorf präsentiert. Als Kunstbeauftragter der Bezirksregierung Münster prägte Gerhard Uhlig (1924–2015) den Kunstunterricht am Gymnasium der 1970er- und 80er-Jahren maßgeblich. Wie sehr er zugleich als Künstler wirkte, wird in Warendorf deutlich: Im Mittelpunkt steht die Landschaft, die der Künstler über Jahrzehnte in vielfältigen Ausdrucksformen bearbeitete. Zu sehen sind frühe Arbeiten aus den 1950er-Jahren, Gemälde, Serigraphien und Collagen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sowie sein Spätwerk der frühen 2000er-Jahre.
- Museum Peter August Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale05.01.26 - 11:45
Mit „Akte und Blumenschicksale“ widmet sich das Böckstiegel-Museum zwei Werkgruppen, die in Peter August Böckstiegels Schaffen prägend sind. Während seine farbstarken Blumenstillleben fest mit seinem Namen verbunden sind, wirken die Aktdarstellungen im Kontext seiner vom bäuerlichen Leben geprägten Sujets eher ungewöhnlich. Dennoch begleiten sie ihn seit dem Dresdner Studium: von frühen anatomischen Studien über expressive Aquarelle und Lithografien aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bis hin zu intimen Darstellungen seiner Ehefrau.





